EVA ROSENSTIEL

Galerie

Einführungsrede von Dorothee Höfert

Katholische Akademie Freiburg, 26. Februar 2013

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

Herzlich willkommen in der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg! Ich freue mich sehr, Ihnen heute Abend eine Malerin vorstellen zu dürfen, die sich immer ebenso lustvoll wie präzise mit der Frage auseinandersetzt, wie eigentlich Bilder entstehen. Eva Rosenstiel, die ihr Handwerk mit Pinsel und Farbe bei Peter Dreher an der Akademie entsprechend solide gelernt hat, ist in ihrer professionellen Kür weiter gegangen. Noch immer sind Pinsel und Farbe für sie unverzichtbare Requisiten ihres künstlerischen Tuns, doch für ihre Recherchen, was es denn mit den Bildern auf sich hat, die uns wie Luft umgeben, die uns faszinieren, die uns stören, die uns jedenfalls keine Ruhe lassen, da wir ständig, bewusst und unbewusst, Bilder aufnehmen, wahrnehmen und auf Bilder um uns herum reagieren, nutzt sie seit Jahren neben den klassischen Utensilien der Malerei ganz ausdrücklich die Fotografie.

Das bildgebende Verfahren der Fotografie wirkt seit seiner Erfindung 1839 bis heute als größtmögliche Annäherung an die Welt, die uns im Foto, sei es ein digitaler Schnappschuss, sei es ein sorgfältig arrangiertes Kamerabild, irgendwie dauerhaft aufgehoben scheint; die damals neue Technik wurde von den staunenden Zeitgenossen auch sofort in Konkurrenz zur Malerei gesehen, die mit dem Aufkommen der Fotografie ihre Daseinsberechtigung zu verlieren schien, da ja die Fotografie die Realität so viel schneller und vor allem: dokumentarisch exakter festzuhalten vermag.

Doch die Malerei ist seither keinesfalls obsolet geworden, und Malerei und Fotografie schließen einander nicht aus, sondern schaffen jeweils eigene Bildwelten, die nicht hermetisch voneinander getrennt sind, sondern in beide Richtungen hin durchlässig sind. Die Fotografen haben sich schon immer die Strategien der Malerei zu eigen gemacht, greifen bis heute Themen, Kompositionsregeln, Beleuchtungsverfahren und Farbgesetze auf, und umgekehrt hat die Fotografie in Form von Cross-over-Strategien die künstlerischen Möglichkeiten der Malerei erheblich erweitert. Beide Verfahren, sowohl die Malerei als auch die Fotografie, stellen natürlich keineswegs die Welt so dar, wie wir sie mit unseren Sinnen sehen und erleben - Malerei und Fotografie bieten lediglich raffinierte Illusionen in Form von Bildern, die wir glauben oder nicht, die wir ästhetisch genießen oder ablehnen, die wir kritisch nutzen können oder die uns einfach überwältigen, und die uns vor allem um neue Sichtweisen bereichern.

Eva Rosenstiels Bilder bieten beides – ästhetischen Genuss und kritisches Potenzial. Es geht in ihrer Malerei um die barocke Frage, was ist Wirklichkeit, was ist Illusion oder Täuschung? Das künstlerische Medium, dem sich Eva Rosenstiel mit Leidenschaft verschrieben hat, ist zugleich auch Instrument ihrer Forschung, gibt ihr immer wieder neue Anlässe zum Experimentieren und Philosophieren über das, was uns alle gemeinsam betrifft: Die Wahrnehmung unserer Welt und wie wir mit dieser Wahrnehmung umgehen. Lassen Sie mich Ihnen ein wenig davon berichten, wie Eva Rosenstiels Lust am Blick in die Lust am Malen übergeht oder anders ausgedrückt, wie sich Wahrnehmung in Kunst verwandelt.

Ich gehe von einem Werkblock aus, der Ihnen sicher schon aufgefallen sein dürfte, denn in ihm kreuzen sich verschiedene Arbeitslinien, die zu anderen Exponaten der Ausstellung führen. Der Werk, das ich meine, trägt den Titel „Paradiesformat I“. Was zunächst wie ein riesiger bunter Wandteppich erscheint, erweist sich bei näherem Zusehen als ein Mosaik aus 360 Farbfotografien im Format 10 x 15 cm – das ist die Abzugsgröße, die als sogenanntes „Paradiesformat“ ebenso preiswert wie praktisch in einer bekannten Drogerie-Kette seit Jahren angeboten wird. Ein verführerischer Titel – der auf Urlaubsträume vom besseren Leben abhebt und sofort den Wunsch weckt, selbst auch Teil zu haben am Paradies – und sei es nur in Form von bunten Hochglanzbildern, die von Sonnenuntergängen am Meer erzählen, von Momenten des Glücks an einem Sehnsuchtsort, der für ein paar Tage oder Wochen im Jahr erreichbar ist.

Auch Eva Rosenstiel fotografiert die Sehnsuchtsorte, die sie selbst bereist, auch sie nutzt das handliche Paradiesformat, um die riesige Menge von mitgebrachten Fotos einigermaßen überschaubar aufzubewahren und sie verfügt inzwischen über ein beeindruckendes Archiv, d.h. konkret: sie hat viele, viele Karteikästen angelegt mit gleichformatigen Fotos, deren Zahl längst in die Tausende geht. In diesen Kästen finden sich lauter Aufnahmen, die sie bei ihren Streifzügen und Spaziergängen z.B. durch die Metropolen Berlin und Paris gemacht hat – immer dann, wenn ihr etwas ganz spontan und unerwartet ins Auge fiel – eine Hausfassade, eine Schaufensterdekoration, eine Rolltreppenanlage, eine Balkonbrüstung. Stadt, Land, Fluss – es finden sich auch viele Archiv-Kästen, die ausschließlich Aufnahmen aufbewahren, die man gut unter der Überschrift „Natur“ zusammenfassen könnte – und tatsächlich, diese Fotos zeigen immer wieder neue Varianten von Bäumen, Gräsern, Blumen, von Kieselsteinen, Wolken oder Wellen, sind also ebenfalls bei Spaziergängen irgendwo im Wald, am Strand, in einem Park gemacht worden.

Meine Damen und Herren, Können Sie sich erinnern, wann Sie das letzte Mal entspannt spazieren gegangen sind und dabei plötzlich irgendein Detail auf Ihrem Weg Ihre Aufmerksamkeit erregt hat? Ein buntes Bonbonpapier am Boden, ein Loch in einem Zaun, eine Spiegelung an einer Glastür – eigentlich nichts Aufregendes. Und doch ist da ein Detail, eine Winzigkeit, die zu sehen sich lohnt, die einen aufmerksamen Blick – und Eva Rosenstiel ein Foto wert ist.

Vielleicht auch einen Text – kein Geringerer als der Philosoph Walter Benjamin wusste um den Genuss des langsamen Schlenderns, das eine schweifende Aufmerksamkeit und dadurch besondere Wahrnehmungen ermöglicht, die einem ungeduldigen und zielgerichteten Menschen auf dem Weg von A nach B entgehen müssen, weil für eine derart absichtslose, müßige und gelassene innere Haltung keine Zeit bleibt – und kein Mehrwert winkt. Benjamin beschrieb die unerwarteten Sensationen viele solcher gemächlichen Spaziergänge, die ihn in den 1930er Jahren durch die Alleen, Boulevards und Passagen von Paris führten, während sein Freund und Schriftsteller-Kollege Franz Hessel – ebenfalls ein passionierter Spaziergänger - zur selben Zeit etwa durch Straßen und Gassen, über Plätze und Hinterhöfe von Berlin streunte. Walter Benjamin und Franz Hessel sind DIE Flaneure und Bildsucher des 20. Jahrhunderts, die ihr scheinbar müßiges Tun zur Kunst erhoben und aus dem Stoff ihrer Erinnerungen Bilderbücher in Worten schufen, die ihren Zauber bis heute behalten haben.

Die Kunst des Flanierens hat auch Eva Rosenstiel für sich entdeckt. Absichtslos, aufmerksam, ohne Zeitdruck – sind diese Voraussetzungen gegeben, kann ein Spaziergang zu einer Abenteuerreise in die Sensationen des Alltags werden, ist das Flanieren keine Zeitverschwendung, sondern ein aufregender Erkenntnisprozess. Eva Rosenstile hat die Kamera immer dabei, wenn sie aufbricht in Berlin oder Paris oder anderswo. Die Fotos, die unterwegs entstanden sind, werden zurück im Atelier zum Ausgangspunkt einer zweiten Reise – und die führt mitten hinein in farbige Strukturen, in graphische Kürzel und fließende Arabesken, mit denen sie die Paradiesformate malerisch überzieht. Mit Tusche, Acryl oder Gouache greift sie eine Form, eine Farbe, ein Detail der Fotographie auf, lässt sich inspirieren von einem kleinen Merkmal, das nicht unbedingt die Hauptrolle gespielt haben muss in der Sekunde, als sie den Auslöser der Kamera betätigt hat. Die glatte Oberfläche des maschinell entstandenen Papierabzugs verwandelt sich im Atelier mit Hilfe der Malerei in ein faszinierendes Spiel aus Überlagerungen, Überschneidungen, Akzentuierungen, mit denen die Malerin die abgebildete Realität überarbeitet, verändert, erweitert und vor allem: individualisiert. Das genormte Bild-Format einer apparatetechnisch reproduzierten Wirklichkeit wird zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Reflexion, die sinnlich erfahrbar ist und - anders als das reine Foto - einen geheimnisvollen Zauber entfaltet, der den Blick verweilen und suchen lässt bei der Frage, was da eigentlich zu sehen ist? Die Übermalung – mal sparsam, mal raumgreifend aufgetragen - bedeutet das Einholen des glatten und ganz materiell gesprochen: flachen Kamerabildes in den Kontext eines nunmehr physisch vorhandenen Farbraums, der die Abbildung ganz direkt, mit den Fingerspitzen fühlbar, um eine ganze Dimension erweitert, im physischen und im geistigen Sinne. Das fotographische Bildsystem, das uns den Eindruck von Realität vermittelt, löst sich auf, um in eine neue, abstrakte Ordnung überzugehen, deren Herkunft aus einem banalen Stück Alltagswirklichkeit nichts mehr zur Sache tut. Eva Rosenstiel schafft so mit ihrer Arbeit einen Zugewinn an Deutungsmöglichkeit, fördert die Aufmerksamkeit für Übergänge, Schnittstellen und Brüche und verbindet zugleich das optisch Getrennte und Geschiedene. Fast könnte man von malerisch erzielten „short cuts“ sprechen, von genialen Kurzschlüssen, die die Frage, was wir sehen, wenn wir sehen, in einen neuen Zusammenhang stellen.

Da wäre z.B. ein Blick durch ein Schaufenster – einige Bilder in der Ausstellung zeigen diverse Gegenstände, mal Luxusartikel, mal Dinge des täglichen Gebrauchs, durchaus vom Ladenbesitzer ansprechend oder zweckdienlich arrangiert, um das Interesse möglicher Käufer zu wecken. Im Format wesentlich größer, ist die von Eva Rosenstiel ausgebreitete Warenwelt natürlich doppelsinnig – denn die illusionistisch auf der Oberfläche eines vergrößerten Fotos repräsentierte dreidimensionale Anordnung der im Schaufenster ausgestellten Tassen oder Schuhe oder Einmachgläser wird durch den Eingriff der Malerin empfindlich gestört. Sie hebt eine einzelne Form des Warenangebotes z.B. einer Geschirrauslage heraus – etwa eine weiße Schale mit bunten Punkten und vervielfacht sie mit dem Pinsel als gemalte Form, die nun die Oberfläche der Fotografie wie ein sich verselbständigendes Element einer ganz anderen, eben künstlerischen Ordnung überlagert, ergänzt, umspielt, verändert. Mehr noch – einzelne Dekorelemente, nämlich die fröhlich bunten Farbtupfer der Porzellanschale, lösen sich ihrerseits aus der Abbildungsrealität und beginnen ein schwebendes Eigenleben zu führen, verteilen sich gleichmäßig über die ganze Bildoberfläche und sorgen für eine weitere Abstrahierung der optischen Ausgangssituation. So entsteht ein Bild, dessen Präsenz sich der Lust an der Farbe, an der Form, am Ornament, an der Schaffung einer neuen Ordnung verdankt, die sich ausschließlich malerisch behauptet und nicht mehr daran interessiert ist, einen wie auch immer gearteten realen Sachverhalt zu reproduzieren, sondern umgekehrt den vorgefundenen Sachverhalt schöpferisch zu verändern.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, haben Sie sich beim Umschauen in den oberen Etagen auch gefragt, wie denn die Serie der Barbie-Puppen-Bilder in diese Ausstellung hineinpasst? Eva Rosenstiel wendet sich da einem höchst verdächtigen Kinderzimmer-Objekt zu, das schon immer die Kritik aller Pädagoginnen und Pädagogen herausgefordert hat, und fängt an, diese Gestalt mit ihrer geradezu verschwenderischen Kollektion aus Kleidern, Röcken, Blusen, Mänteln samt passenden Accessoires zu fotografieren und – großzügig zu übermalen. In jedem Foto-Bild verselbständigt sich darüber hinaus ein farbiges Element, tritt als Farbfleck gleichsam aus dem Mode- und Konsum-Kontext heraus, lagert sich meist rechts unten im Bild an und führt die Laufsteg-Paraphrase ins Absurde. Für einen Moment lang unterbricht die Malerin die gewohnte, fast tödliche Perfektion der Modewelt, die mit der Barbie-Puppe ihren attraktiven Fetisch gefunden hat, und lenkt den Blick auf das, was die Beschäftigung mit Kleidungsstücken im Einzelnen, mit der Modewelt im Ganzen so unendlich anziehend macht – die Lust am Stofflichen, die Freude an den Farben, die greifbare Sinnlichkeit fließender Konturen und raffinierter Formen, das zauberhafte Spiel einer sich kaleidoskopartig erneuernden Wiederkehr des ewig Gleichen.

Das Besondere daran: Eva Rosenstiel bricht mit einer ebenso einfachen wie entspannenden malerischen Geste den ganzen Hochglanz-Horror, der mit der täglichen Frage verbunden ist: Wie sehe ich aus? Bin ich perfekt? Ist mein Körper schlank, trage ich die angesagten Kleidungsstücke, die richtigen Labels, die neuen Farben? Die jüngst entstandene Bilder-Serie rückt spielerisch die Fülle der gestalterischen Möglichkeiten in den Mittelpunkt und öffnet so den einengenden Rahmen artifizieller Perfektion, die in der Barbie-Puppe ihr universelles Symbol gefunden hat.

Die Perfektion und Oberflächen-Ästhetik der Konsum- und Warenwelt spielt auch in einer Reihe von aktuellen Fotographien eine wichtige Rolle. Eva Rosenstiel zeigt Blicke in die transparente und seltsam bodenlos wirkende Architektur eines berühmten Kaufhauses, dessen Erfolgsgeschichte im Paris des 19. Jahrhunderts beginnt und sich im wiedervereinigten Berlin unserer Tage fortsetzt. Die käufliche Welt der Galeries Lafayette steht für Eleganz, Schönheit, Luxus, Status – und entsprechend präsentiert sich das Warenhaus glänzend, spiegelnd, glitzernd und transparent. Fenster und Lichter in einer offenen Bauweise sorgen für einander überlagernde und sich durchdringende Ansichten auf die weithin ausgebreiteten Objekte der Begierde. Wer hier durchschlendert, erlebt die Welt des Flaneurs Walter Benjamin in zeitgemäßer Optik – glanzvoll, exklusiv, sinnlich, verführerisch und verwirrend. Die vertraute Tiefenperspektive geht in den Fotografien über in ein flächiges All-Over aus farbigen Reflexen, deren Gleichzeitigkeit die Ordnung schaffenden Bezeichnungen innen und außen, davor und dahinter, zuerst und danach, bedeutungslos macht. Die Fotos zeigen die Komplexität einer solcherart auf Überwältigung des Einzelnen angelegten Inszenierung von Raum, verweisen auf sein Beinahe-Verschwinden in der Anonymität perfekter Oberflächen, die das Foto selbst ja in gleicher Weise kennzeichnen. Kein individualisierender und damit Gefühle transportierender Pinselstrich lenkt ab von der Glätte der sichtbaren Formzusammenhänge.

Was sehen wir, wenn wir Eva Rosenstiels Bilder sehen? Sicherlich einen raffiniert und elegant eingefangenen Eindruck dessen, was uns – sofern wir über genügend Kredit verfügen – in unbegrenzter Füller zur Verfügung steht: Eine Welt aus Oberflächen. So könnte man unsere Konsum-Realität vielleicht ganz gut umschreiben. Mit den makellosen Visualisierungen einer universellen Kaufhauswelt, die uns im Shopping-Rausch gar nicht als optisches Erlebnis bewusst wird, weil wir auf der Jagd nach dem nächsten Schnäppchen sind (denn wir sind ja nicht blöd – so lautet der bekannte Slogan) – mit solchen Visualisierungen gibt uns Eva Rosenstiel Gelegenheit, einen Schritt zurück zu treten, uns aus dem bewusstlosen Agieren zwischen Kaufen und Verbrauchen zu lösen, und ästhetisch motiviert (!) zur Besinnung zu kommen.

Erst recht, wenn die fotografierte Wirklichkeit eine geradezu abgründige, in die totale Desorientierung führende Umgebung fokussiert: Ich meine die Foto-Serie einer modernen Ladenpassage in Stuttgart. Die auf- und abführenden Rolltreppen und ihre vielfach gebrochenen Teilspiegelungen erinnern an die klaustrophobischen Architekturvisionen des barocken Künstlers Giovanni Piranesi. Seine unheimlichen Phantasien über gigantische, sich verschachtelnde Gewölbe mit Treppen und Brücken, die ins Nichts führen, haben eine fatale Gemeinsamkeit mit den modernen Shopping-Mall-Architekturen unserer Tage, in deren hybriden Raumfluchten verschiedene bequeme Transportbänder einen geschlossenen Kreislauf bilden, aus dem es kein Entrinnen gibt, wenn man einmal hineingeraten ist. Das perfekte Ineinandergreifen des lautlosen Auf- und Niederschwebens hat etwas Faszinierendes – und dient doch lediglich der störungsfreien Bewegung der Konsumenten durch die Kaufhaus-Etagen.

Meine Damen und Herren, Sie halten mich nach meinen Ausführungen vielleicht für eine strenge Konsumkritikerin – nein, ich bin natürlich auch nur Teil eines Systems, das die Politiker zum Erhalt unserer Gesellschaft dringend empfehlen... Wie schön, dass die Kunstwerke von Eva Rosenstiel die höchst angenehme Gelegenheit bieten, erfreut inne zu halten, ein wenig zu Philosophieren, sich in manchen Situationen selbst wieder zu erkennen und in wunderbarer Weise durch die künstlerisch verwandelten Absichten unserer Alltagswelt zu neune Einsichten zu gelangen! Ein HOCH auf die Malerei, der es seit Menschengedenken gelingt, einen Ausweg zu finden aus allen Standardisierungen, Zwängen, Einschränkungen des Blicks und in eine farbstofflich-materielle wie geistige Freiheit führt, die eine Wohltat ist.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen heiteren und erkenntnisreichen Abend und danke Ihnen sehr für Ihre geduldige Aufmerksamkeit und empfehle Ihnen für alle Ihre unbeantwortet gebliebenen Fragen eine Gespräch mit der Künstlerin Eva Rosenstiel!

Dr. Dorothee Höfert, Kunsthalle Mannheim 2013

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